Archiv der Kategorie 'Antisemitismus'

Zur Walter-Herrmann-Soli-Kundgebung am 7. November in Köln

Gegen jeden Antisemitismus!
Bild: Fuad Afani bedroht Gegendemonstrant*innen, welche ein Transpi mit der Aufschrift „Antisemitismus bekämpfen – in Köln und Überall – Für ein Leben vor dem Tod“ halten.

Zur Dokumentation teilen wir folgenden Bericht des BgA Köln.

Maximal 70 Personen versammelten sich am Samstag um 12:00 vor dem Kölner Dom zu einer Kundgebung unter dem Motto „Walter Herrmann free Palestine“ (sic), um sich mit dem Anmelder der Kölner „Klagemauer“, Walter Herrmann, zu solidarisieren. Dabei kam es zu antisemitischen Äußerungen und Übergriffen.

Herrmann fühlt sich notorisch für seine „Friedensarbeit“ gegen Israel verfolgt und muss momentan verdauen, dass ihm der Vorstand des Kölner Bürgerzentrums „Alte Feuerwache“ nach jahrelangen Querelen die Nutzung der Räume untersagt hat, was in der bundesweiten antizionistischen Szene zu Solidarisierungen mit Herrmann führte.
Angemeldet und organisiert wurde die heutige Veranstaltung von Reza Begi, einem Aktivisten der Querfrontszene, der unter anderem enge Kontakte zur Pegida-Mitbegründerin Katrin Oerthel unterhält und der zudem regelmäßig zu Kundgebungen der von VerschwörungstheoretikerInnen getragenen sog. Mahnwachenbewegung im gesamten Bundesgebiet aufruft. An den Kundgebung der KonspiratistInnen-Szene nehmen regelmäßig auch organisierte Neonazis teil. Selbst zur heutigen Kundgebung aufrufende Gruppen wie der obskure Verein „Solidarity with Palestine Walter Herrmann & WorldWide Resistance-Help e.V.“ distanzierte sich bei Facebook von Begi, erschien aber nichtsdestotrotz zur Kundgebung. Ebenso wie Andreas Neumann von der Kölner „Arbeiterfotografie“. Neumann erlangte ein bescheidenes Maß an trauriger Berühmtheit, als er zusammen mit Jürgen Elsässer (heute Chefredakteur des rechten Querfrontmagazins Compact), dem damals amtierenden Präsidenten des islamistischen, antisemitischen und frauenfeindlichen Regimes im Iran, Mahmud Ahmadinejad, einen Solidaritätsbesuch abstattete. Auch dem islamistischen Internetportal „Muslim Markt“ steht er gern als Interviewpartner zur Verfügung.

„Stargast“ und Hauptrednerin der Kundgebung war jedoch Evelyn Hecht-Galinski, die sich als Tochter des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, in antizionistischen Kreisen besonders großer Beliebtheit erfreut, da sie ihre „israelkritischen“ MitstreiterInnen verlässlich und regelmäßig von jedem Antisemitismus freispricht und auch selbst dem jüdischen Staat gegenüber vor keiner Diffamierung zurückschreckt. So bleibt sie sich auch in Köln treu, erklärt zur Begeisterung der wenigen Anwesenden Gaza zum Konzentrationslager und behauptet ernsthaft (an die wenigen protestierenden Antifa-Aktivisten gerichtet), dass Philosemitismus das gleiche Verbrechen sei wie Antisemitismus. Womit dankenswerter Weise festgehalten wäre, dass Evelyn Hecht-Galinski zwischen Auschwitz und einem Klezmer-Abend im evangelischen Gemeindezentrum zumindest keinen grundsätzlichen Unterschied feststellen kann.
Nachdem sie für ihre Ausführungen von Reza Begi mit einem Strauß Blumen bedacht wurde, trat Fuad Afane an‘s Mikrofon. Sichtlich und hörbar erregt erklärte er Walter Herrmann zum „wahren Löwen von Deutschland“, um dann einen Ausflug ins Reich der „Rassenkunde“ zu beginnen. „Ich bin Semit, ihr seid Antisemiten“, erklärte er ca. zehn antifaschistischen GegendemonstrantInnen, welche sich zwischenzeitlich eingefunden hatten und neben einem Transparent auch eine Israelfahne zeigten. Die Völkerkunde scheint auch sonst zu Afanes Steckenpferden zu gehören, so fordert er auch schon mal bei Facebook: „Aschkenasim (europäische Juden) sind keine Semiten. Ausländer raus aus Palästina“. Zweifellos beste Voraussetzungen um in der bizarren Welt der QuerfrontlerInnen eine bescheidene Karriere als „Friedensaktivist“ zu machen. Bei EnDgAmE, einer Art öffentlich abgehaltenem Klassentreffen ostdeutscher AntisemitInnen, AmerikahasserInnen, VerschwörungstheoretikerInnen, WutbürgerInnen und ganz normaler Nazis, durfte er folgerichtig auch schon mitmachen.

Die Kölner Polizei reagierte auf das Erscheinen der kleinen Gruppe von GegendemonstrantInnen nervös und beorderte ca. 20 BeamtInnen zum Kundgebungsort.
Nach Ende seiner Rede näherte sich Afane, immer noch sichtlich aufgeputscht und aggressiv, den antifaschistischen GegendemonstrantInnen, brüllte diese aus nächster Nähe an, hielt dabei im Stil von Fussballfans einen Palästina-Schal in die Höhe und entriss den AntifaschistInnen schließlich nach einem kurzen Wortgefecht das Transparent, welches dabei zerrissen wurde. Im anschließenden Handgemenge schlug zudem ein mit Palästinenserschal ausgestatteter in schwarz gekleideter Mann auf einen der AntifaschistInnen ein. Nachdem die Polizei die Personalien des Angreifers feststellte, der sich danach – immer noch sichtlich wütend – entfernte, erstatteten zudem mehrere Personen Anzeigen gegen diesen und gegen RednerInnen der Kundgebung wegen antisemitischer, beleidigender und volksverhetzender Aussagen. Begi beendete die Kundgebung nach den Übergriffen, woraufhin die den Einsatz leitenden PolizeibeamtInnen ihm in ausgesprochen freundlichem Tonfall gute Tipps mit auf den Weg gaben, wie es beim nächsten Mal besser laufen könne.

Das absurde Schauspiel vor dem Dom machte eindrücklich deutlich, dass Walter Herrmann und seine UnterstützerInnen einfach die örtliche Avantgarde von Montagsmahnwachen, Querfrontstrategien und Verschwörungsirrsinn sind, die in Deutschland längst den nicht geriatrischen Teil der sogenannten Friedensbewegung dominieren. Das hier keine Berührungsängste gegenüber Leuten aus dem Umfeld von Pegida-Mitbegründerin Katrin Oerthel bestehen ist kaum verwunderlich. Bei kritischen BeobachterInnen der langwierigen Diskussionen um die Kölner „Klagemauer“ und dem dort verbreiteten Antisemitismus kann dies keine Verwunderung auslösen. Hier wächst zusammen, was zusammen gehört.

BgA Köln, 8. November 2015

Video: Palästina-Schal schwenkender Fuad Afane fordert die GegendemonstrantInnen auf, „nach Russland, Polen, Estland zurück(zugehen)“: „Geht dahin zurück, wo ihr hergekommen seid.“

Mehr Infos zu Walter Herrmann und seiner Klagemauer findet ihr in dieser schon etwas älteren Intervention von MAD Köln.

Infotische / Aktionswochen gegen Antisemitismus

Derzeit finden wieder die Aktionswochen gegen Antisemitismus mit vielen spannenden Vorträgen statt. Bei manchen der Veranstaltungen werden wir mit einem kleinen Infotisch vertreten sein.
Das Programmheft als PDF findet ihr hier.

„Im Rahmen der von der Amadeu Antonio Stiftung initiierten Aktionswochen gegen Antisemitismus veranstaltet das Bündnis gegen Antisemitismus Köln in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem AStA der Universität zu Köln und der Deutsch-israelischen Gesellschaft Bonn zwischen dem 28.10.2015 und dem 13.11.2015 eine Veranstaltungsreihe mit acht Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen.

Des weiteren freuen wir uns außerordentlich, die Wanderausstellung „Spurensuche. Die Todesmärsche in den Dokumenten des International Tracing Service (ITS)“ zwischen dem 2.11. – 13.11. in den Räumen der Uni Köln präsentieren zu dürfen. Die Wanderausstellung gibt Einblicke in die Bestände, Einzelschicksale und das Empfinden Überlebender. Die Todesmärsche gelten als das letzte organisierte Massenverbrechen des nationalsozialistischen Deutschland. Der genau Ort der Ausstellung wird in den nächsten Tagen an dieser Stelle und über unser Facebookprofil bekannt gegeben werden.“

Mit Sexismus und Antisemitismus gegen HoGeSa?!

Auf Bitte der Libertären Feminist*innen möchten wir folgenden Text dokumentieren und mit euch teilen:

Die Rote Aktion Köln möchte am 17.10.2015 im Café Hopla mit „Rap gegen Rassismus“ ein Solikonzert gegen HoGeSa veranstalten. Antifaschistische und antirassistische Bestrebungen teilen wir, möchten aber dennoch Kritik an der Veranstaltung üben.

Derbst One, S.Castro, MC Intifada sowie Delirium & Zynik sollten ursprünglich auftreten. Ihnen gemeinsam sind anti-emanzipatorische Haltungen von Sexismus und Homophobie über Behindertenfeindlichkeit und Antisemitismus bis hin zu Verschwörungstheorien.

Delirium wurde laut Stellungnahme der RAK nach unserem Hinweis mit der Kritik konfrontiert, worauf hin er und Zynik ihren Auftritt von sich aus absagten. Auch S.Castro hat seinen Auftritt abgesagt, die RAK solidarisiert sich jedoch mit seinen reaktionären Haltungen („Schade,wir hätten ihn gerne auf der Bühne gesehen“). Aktuell sind für das Konzert Derbst, Konta und MC Intifada angekündigt.

Das Café Hopla hat sich bisher nicht zur Kritik geäußert und wir würden uns sehr freuen, wenn dies noch nachgeholt wird. Bis dahin gehen wir davon aus, dass die Haltungen der Rapper und der RAK dort nicht im Detail bekannt waren und möchten hiermit erneut auf diese hinweisen. Wir hoffen, dass der Besitzer in Zukunft die Zusammenarbeit mit der Roten Aktion unterlässt, da die Haltungen der Gruppe viele Menschen vom Besuch des Hopla abhält.

Für die Befreiung der Frau?!

Noch im August schrieb die RAK „Und wir denken, dass man heute schoon um die Befreiung und gleichberechtigung der Frau kämpfen muss, genauso wie man auch den Kampf gegen Rassismus nicht auf nach Abschaffung der Ausbeutung verschieben kann“. So schön das in der Theorie klingt, wird an den zum Auftritt eingeladenen Männern leider deutlich, dass die Gruppe diesen vermeintlichen Anspruch weder umsetzt noch ansatzweise ernst nimmt. Frauenverachtung sowie Täterschutz gehören zum Alltag der Gruppe und ihres Umfeldes, wobei sie immer wieder leugnet, von den Vorwürfen zu wissen.
Da die Vorfälle teilweise veröffentlicht wurden und in allen Fällen die Beteiligten direkt dafür kritisiert wurden, sollte die RAK endlich aufhören sie zu leugnen. In stalinistischer Manier wird Kritik an außenstehenden Tätern geübt, während Täter(schützer*innen) in den eigenen Reihen geduldet werden. Entschuldigt wurde sich für die Vorfälle von den aktuellen Mitgliedern der Gruppe bisher nicht, die immerhin geäußerte Bereitschaft zu erneuten Gesprächen wissen wir wertzuschätzen. Zur feministischen Kritik an autoritären Gruppen empfiehlt sich: http://lust.blogsport.de/2014/11/22/frauenemanzipation-ist-nur-ausserhalb-autoritaerer-gruppen-zu-haben/

Die Rote Aktion ist in Vergangenheit zudem mehrfach durch Gewalt gegen anti-autoritäre Linke und die Zusammenarbeit und Freundschaft mit Gruppen des 3A-Bündnis, welche ebenfalls gegen libertäre Linke gewalttätig waren, aufgefallen. Die Vorwürfe sind zusammengefasst auf intervention.blogsport.de und interventionen.blogsport.de.

Zur Kritik an den Rappern

Derbst, der ursprünglich als stolzer Stalinist Agitation für die SDAJ rappte, macht beim Label Ruhrpott Illegal nicht minder menschenverachtende Musik. Reaktionäre Frauenbilder, verkürzte Kapitalismuskritik und Vergewaltigungsphantasien gegenüber anderen Rappern stehen neben Liedern wie „Zaid“, in dem ein islamistischer Selbstmordattentäter glorifiziert wird. Das Lied propagiert den Mord an möglichst vielen jüdischen Menschen. Mit dem Aufruf zur Menschenjagd „gute Nachrichten, Angela Merkels Kopf liegt dahinten“ (Rote Armee) ignoriert er die Austauschbarkeit von Funktionär*innen in der demokratischen Herrschaft. Er behauptet dass eine ‚kleine Gruppe da oben‘ heimlich und verschwörerisch die Welt regiert. Auch „Antideutsche” und Sozialdemokrat*innen, will er tot sehen. Wie dies in der Praxis aussieht hat die Inhaftierung und Ermordung von Millionen Menschen in sowjetischen Gulag gezeigt. Nach wie vor verherrlicht Derbst in seinen Texten Militarismus und inszeniert sich selbst als Märtyrer. Wir hoffen, dass sich Derbst in Zukunft von derartigen Haltungen distanzieren und vergangene Texte und Aussagen öffentlich reflektieren wird. Weitere Textstellen:

Ruhrpott Inferno: „Hier wirst du geklatscht wenn du reicher Affe scheiße guckst“ (verkürzte Kapitalismuskritik), (Fard:) „sprech ein Toast auf euch Fotzen“, „ich bin der Grund dafür dass die Fotzen ständig weinen“, „hier spricht die Personifizierung von Männlichkeit“ (patriarchale Frauenverachtung)

Geh mir aus dem Weg: „Ich rap als wär ich geisteskrank“ (Behindertenfeindlichkeit), „guck wie ich Moneyboy jetzt missbrauch, danach hängt er sich am nächsten Strick auf“ (Glorifizierung sexualisierter Gewalt)

Angriff: „Dreckige Parasiten, ihr beklaut uns Tag für Tag“ (völkisch-antisemitische Kapitalismuskritik in nationalsozialistischer Rhetorik)

MC Intifada ist personell der AKAB – Antikapitalistischen Aktion Bonn sehr nahe, welche wiederholt durch antisemitische Demonstrationen und Texte sowie innerlinke Gewalt auffällig wurde.

S.Castro phantasiert davon, die Szene zu säubern (Vollmond) und nutzt behindertenfeindliche Sprache (Punchline Massaker). Dazu kommen Homophobie („Rapper sind so muskulös, weil sie mein Eiweiß schlucken“, Punchline Massaker), und die autoritäre Inszenierung als hypermaskuliner Führer („stramm stehn denn der Leutnant ist hier“, „In mir schlummert das Böse so wie im weißen Haus“, „Dynamit in dein Mund, dein Gebiet wird gebumst“, „ich steh mein Mann“, „folgt mir!“, Krieger). Zusätzlich schwadroniert auch er von der Weltverschwörung einer kleinen Gruppe (Wir werden sein). Das Lied Venganza besteht aus acht Minuten aneinandergereihter verkürzter Kritik:

„der Nahe Osten ist das neue Afrika“ (Israel wird in antisemitischer Manier als Apartheitsregime dargestellt), „egal ob nun […] oder Taliban, alle bieten Argumente zum durchführen des Amiplans“, „hast du keinen Grund klatschen zwei Türme um und Punkt“ (Antiamerikanismus und Verschwörungstheorie), „sauge das Land aus, wie ein Parasit, guten Appetit“ (völkisch-antisemitische Kapitalismuskritik in NS-Manier), „denn sie zielen und belagern, schießen, stapeln Kadaver, kritisiere sie und du kriegst Antisemitengelaber. Israel und Palästina, ein Riese mit atomarer Artillerie patroulliert aggressiv, doch im Panorama…“ (israelbezogener Antisemitismus gefolgt von der Verschwörungstheorie jüdischer Medienkontrolle:) „wie die Medien dirigiern, Reziptivität unterwandern“, „Palästina Kolonie der Vampire die Hölle brennt“, „Westen voller Marken, Afrikaner Hunger bis er stirbt“ (Existenz der Klassengesellschaft in Afrika wird geleugnet, Kolonialismus relativiert, ein Kontinent undifferenziert vereinheitlicht)

Delirium fällt durch noch frauenverachtendere und noch homophobere Texte auf. Er verherrlicht auch Inzest und Kindesmisshandlung. Dazu kommen behindertenfeindliche und rassistische Sprache (K-Wort) sowie Mordphantasien.

Diggi (mit Backenfutter): „Ich komm rein wie ein Brecheisen, Frauen suchen Blickkontakt wie Junkies nach Cracksteinen“, „deine Olle wird gebumst, während du n Kopf lutschst”, “abgefuckt wie als Kanacke in Kopf“, „trägst ne Kette um Hals, doch lässt wie‘n Hund an dein Arsch ran“, „wirst wie Weed jetzt verbrannt“, „warum sehn deutsche Rapper heut wie Fotzen aus?“

Ja Sichi: „Laber nicht du Schlampe“, „und deine kleine Schwester kriegt dann schwer mal quer durchs Gesicht“, „du stehst schwul auf dem Strich…kriegst du schön n Schwanz in dein Arschloch rein“, „ich fick dein Untergrund du Ho“, „du kriegst hart in‘ Po“, „guck dich ma an Digga komplett behindert“, „und zu Hause lutscht du Schwanz bei deinem Vater im Schoß“, „und deine kleine Schwester sabbert an meinem Yadda du Knecht“, „deutscher Rap hat Aids mir egal ich fick ihn“

Altonackenstyle: „Bizeps groß, Eier bleiben ganz klein“, „Deutscher Rap nicht ernstzunehmen, 90% Fotzen“

Libertäre Feminist*innen
f_antifa-nohogesa@riseup.net
Oktober 2015

Hier noch einige Artikel zur detaillierten Kritik an RAK, AKAB, 3A Bündnis, deren politischen Umfeld und deren Übergriffen:

Gewalttätiger Übergriff durch Antisemit*innen in Bonn
http://afasgb.blogsport.de/2012/12/03/gewalttaetiger-uebergriff-durch-antisemitinnen/

Täterschutz und falsche Versprechungen bei BJB und Co.
https://linksunten.indymedia.org/de/node/76881

Kölner Linkspartei-Jugend scheitert mit Antrag gegen Stalinismus
http://www.stadtrevue.de/stadtrevue-blog/2014/02/17/solid/

Mit Antisemiten gegen Antisemiten, zum Bonner Antifaschismus
http://phoenix.blogsport.de/2012/04/26/mit-antisemiten-gegen-antisemiten-zum-bonner-
antifaschismus/

Angriff auf Linke in Wuppertal offenbar geplant
http://www.ruhrbarone.de/vorwuerfe-gegen-landessprecherin-angriff-auf-linke-in-wuppertal-offenbar-geplant/82715

Wuppertal: Angriff auf Pro-Israel-Aktivisten
http://www.ruhrbarone.de/wuppertal-angriff-auf-pro-israel-aktivisten/82599

Zu Derbst One
http://goldglitzer.blogsport.de/2014/02/27/rappen-wie-die-boehsen-o
http://de.indymedia.org/node/4353
http://eiskaltland.blogsport.eu/tag/sdaj/

Frauen*emanzipation ist nur außerhalb autoritärer Gruppen zu haben!

Auch wir möchten ein Flugblatt der Autonomen Feminist_innen und Qommunist_innen, Köln und Bonn, vom 22.11.14 dokumentieren.

Für den 22.11. wurde vonseiten der Roten Aktion Köln, der Bonner Jugendbewegung, der ver.di-Studierendengruppe Bonn und weiterer Gruppen der autoritären Linken zu einer Demonstration „Nein zur Gewalt an Frauen“ mobilisiert. Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen* ging man, wie in diesem politischen Spektrum üblich, mal wieder auf die Straße. In einem längeren Text haben wir uns kritisch mit der Veranstaltung, einem der Aufrufe und dem mobilisierenden Gruppen auseinandergesetzt und ihn als Flyer unter die Leute gebracht.

Frauen*emanzipation ist nur außerhalb autoritärer Gruppen zu haben!

In einem erfrischenden Aufruf („Auf die Straße gegen Gewalt, Unterdrückung und Sexismus“) wenden sich Aktivistinnen aus Köln und Bonn gegen die alltägliche Gewalt an Frauen* und eine Kultur, die diese Gewalt verharmlost und sie Frauen* als ihr Schicksal auferlegt. Damit mobilisieren sie zu einer Demonstration am 22. November in Köln. Entgegen früherer Textproduktionen aus dem Umfeld dieser Aktivistinnen wird der Sexismus nicht als Nebenwiderspruch abgetan und gefordert, Frauen* mögen bitte die Klappe halten und sich dem „revolutionären Kampf“ ihrer Genossen anschließen. Die Gewalt, die Frauen* alltäglich erfahren, soll, so klingt es, nicht erst nach der Überwindung von Kapitalismus und Imperialismus aus der Welt geschafft werden: die Aktivistinnen wollen sie im Hier und Jetzt angreifen. Als Feminist_innen aus autonomen Strukturen und der anti-autoritären, radikalen Linken freuen wir uns über diese Entwicklung. Gleichzeitig möchten wir die Genossinnen aus dem Umfeld der Roten Aktion Köln, der Bonner Jugendbewegung, der Antikapitalistischen Aktion Bonn usw. auffordern und unterstützen, die Sensibilität, die sie mit diesem Text bewiesen haben, weiter zu denken und am Ball zu bleiben:

Die Gruppen und Strukturen der anti-imperialistischen, sozialistischen, autoritären Linken sind nicht erst seit Kurzem problematisch, wenn es um die Emanzipation von Frauen* oder von LGBT* geht. Allein in den letzten 10 Jahren gab es vielfältige Versuche, die sexistischen, autoritär-maskulinen Allüren dieser Gruppen zu thematisieren. 2007 schubsten und bedrängten Mitglieder der Roten Antifa Duisburg in Dortmund eine Genossin bei einer Antifa-Demo, was diese mit einem Faustschlag abwehren konnte. Die Angreifer drohten danach lauthals, man solle in Zukunft auf die „kleine Freundin“ „aufpassen“, weil es sonst „richtig knallt“. Als wenig später Mitgliedern der RAD wegen gebrüllter Parolen (u.A. „Tod für Israel!“) und mackerhaftem Auftreten der Einlass ins AZ Mülheim verwehrt wurde, beschimpften diese eine Genossin u.A. als „Schlampe“ und warfen ihr „Faschismus“ vor. Auf das deswegen folgende Hausverbot reagierte die RAD in einer Stellungnahme, in der sie erklärte, dass im Eifer des Gefechts jedem mal so etwas rausrutschen könne. Das ultra-maskuline, sexistische und bedrohliche Auftreten ihrer Genossen spielten sie herunter. Bei einem Bündnistreffen gegen einen Naziaufmarsch 2007 in Essen kündigten RAD-Genossen an, sie würden die Nazis „in den Arsch ficken“. 2009 wurde eine Genossin bei einem Schüler_innenstreik in Essen trotz gelobter Besserung als „antideutsche Fotze“ beschimpft, weil sie einen Aufkleber („Deutschland stinkt!“) verklebt hatte. Danach wurde die Genossin auch körperlich attackiert. Ein Bündnistreffen von Antifas in Dortmund wurde von 25 geschlossen auftretenden Anti-Imperialist_innen verschiedener Ruhrgebiets-Gruppen gesprengt, nachdem diese wegen zahlreicher Übergriffe auf Antifas, davon viele von sexistischen und homophoben Drohungen begleitet, ausgeladen worden waren. Dabei wurde gefordert, die anwesenden Opfer dieser Angriffe sollten sich mit den anwesenden Tätern – aggressiv auftretenden Rädelsführern u.A. der RAD – an einen Tisch setzen, weil man zusammen über die Nazis beraten müsse. Diese Vorfälle – und wir könnten weit mehr aufzählen – sind 2009 bei interventionen.blogsport.de veröffentlicht worden. Die von den Betroffenen nicht öffentlich gemachten oder nur uns persönlich bekannten Vorfälle, insbesondere die sexuellen Übergriffe, übersteigen dieses Hellfeld deutlich.

Die sexistische und homophobe Subkultur, die in Kreisen der autoritären Linken herrscht, ist kein Zufall. 2013 wurde im Köln-Bonner Raum versucht, die Verehrung für Josef Stalin zu thematisieren, die in dieser Strömung populär ist. Stalin steht für die Rücknahme revolutionärer Errungenschaften in der Sowjetunion: statt der Befreiung der Frau propagierten die Stalinist_innen das Heimchen am Herd, das die Kleinfamilie zusammenhält und ihrem erwerbstätigen Ehemann zur Verfügung steht. Schwangerschaftsabbruch wurde wieder verboten. Die Entkriminalisierung von Homosexualität, die Anfang der 20er Jahre Realität war, wurde ebenfalls zurückgenommen. Die Auswirkungen von vielen Jahrzehnten des Stalin-Nationalismus gegen Frauen*, Homosexuelle oder Jüd_innen in der Sowjetunion erleben unter Putin eine Neuauflage. Doch schon unter Lenin waren die Vorstellungen von befreiten Geschlechterverhältnissen eher gruselig. Ein sowjetisches Programm zur „freien Liebe“ endete etwa in der Kleinstadt Wladimir in folgendem Alptraum: alle unverheirateten Frauen* über 18 sollten sich bei lokalen Behörden registrieren und wurden zu Staatseigentum erklärt. Dann konnten Männer sich diese Frauen* auch gegen deren Zustimmung zur sexuellen Verwendung aussuchen. Sexuelle „Befreiung“ hieß hier, die Verfügungsgewalt über Frauen und ihre sexuellen „Dienste“ noch zu erhöhen: mehr Geschlechtsverkehr statt mehr Rechte. Die Menschen in Russland leiden in diesen Tagen unter einer gewachsenen politischen Kultur, die in der deutschen autoritären Linken abgefeiert wird. Die stalinistische Konterrevolution in Russland hat den Menschen versprochen, was die autoritäre Linke heute noch immer verspricht: „Ordnet euch unter, dann führen wir euch in bessere Zeiten. Wir wissen, was gut für euch ist“. Wenn sie sagen „Frauenkampf ist Klassenkampf“, dann meinen sie das anti-feministisch: Frauen* sollen niemals den Sexismus unter ihren Genossen anprangern, sondern ihnen in den „Klassenkampf“ folgen. Die sexuelle Gewalt in den Betten, die linke Frauen* erleben, die Belästigungen auf linken Partys – wer sie thematisiert, gilt schnell als Spalterin. So liegen mehrere Vorwürfe von sexueller Gewalt und Vergewaltigung gegen Männer aus den Reihen der autoritären Linken der Region vor. Doch mit dem Verweis etwa auf den gemeinsamen Kampf gegen Nazis verlangen diese Gruppen immer wieder, Ausschlüsse gegen die Täter rückgängig zu machen. Sie bringen diese Typen auf Demos oder auf Bus-Anreisen mit, wo sie von den betroffenen Frauen* ertragen werden müssen oder umgehen gezielt bestehende Hausverbote in linken Lokalitäten. Täterschutz ist ein Problem in der gesamten(!) Linken – aber nirgendwo ist er so selbstverständlich wie in den anti-imperialistischen Gruppen und Strukturen.

Äußere Feinde werden in der autoritären Linken gerne großgemalt. Nazis, die Polizei, anti-autoritäre Linke, der bürgerliche Individualismus, die Imperialist_innen, westliche Medien, Zionist_innen und Lobbygruppen würden den revolutionären Kampf spalten und sabotieren. Die äußere Bedrohung, mit der die revolutionäre Avantgarde angeblich konfrontiert ist, funktioniert wie der Rassismus: Von inneren Problemen bzw. Widersprüchen wird abgelenkt, stattdessen sollen die „Revolutionäre“ zusammenhalten. Der gemeinsame „Klassenkampf“ richtet sich dabei vorwiegend gegen die westliche Moderne, das Finanzkapital, nebulöse Lobbygruppen, Israel oder „den Krieg“ – den Kapitalismus hat man hier nie verstanden. Im AZ Wuppertal versuchten Feminist_innen über Jahre, die sexistische Stimmung zu verändern und übergriffige Typen zu isolieren, was von den eingesessenen Alt-Autonomen und ihrem Umfeld blockiert wurde. 2012 vergewaltigte dann einer dieser Männer, der trotz mehrfacher Belästigungen nicht aus dem AZ geschmissen worden war, eine Frau* auf dem AZ-Klo. Hier zeigte sich der beschriebene Mechanismus besonders deutlich: Von der sozialistischen Linken unterstützt, wurden die Feminist_innen (antisexismuswuppertal.blogsport.de) von den ebenfalls anti-imperialistisch ausgerichteten AZ-Leuten aus dem Kollektiv gedrängt und in offiziellen, öffentlichen Statements als antideutsche Spalter_innen hingestellt. Besorgt zeigte man sich, dass durch die Veröffentlichung der Zustände im AZ „Nazis und Behörden“ sich „die Hände reiben“ und „fleißig mitschreiben“ würden. Die SDAJ war der Meinung, man dürfe sich nicht über „Ausgrenzung und Spaltung“ ein „ideologisch reines Umfeld“ schaffen und zeigte sich besorgt um ihren politischen Einfluss auf Jugendliche, wenn man sie per Rausschmiss vor den Kopf stoße. Freilich: als sich vor einigen Monaten neben dem anti-zionistischen Verband solid NRW ein pro-zionistischer Arbeitskreis Shalom in Wuppertal bilden wollte, fand man die „Schaffung“ eines ideologisch reinen Umfeldes weniger problematisch. Erst drohte man im Internet, Young Struggle und die Rote Antifa vorbeizuschicken, deren Ruf als Schlägertrupp wohl auch unter Anti-Imperialist_innen anerkannt ist, dann wurden die Linke-Aktivist_innen von fünf Männern vor dem Treffen körperlich angegriffen und antisemitisch beschimpft.

Das, was wir heute als Antifeminismus und als Antisemitismus kennen und unterscheiden, war am Ende des 19. Jahrhunderts eine einzige, schwerlich trennbare Brühe. Als die Frauen* ihre Rechte einforderten, vermutete man dahinter eine jüdische Verschwörung gegen das Volk und seine urtümliche Lebensweise. Und um den Hass gegen den Juden zu entfachen, stellte man ihn immer als weibischen, hinterlistigen und unmännlichen Verführer dar. In der Jüdin kreuzten sich diese Bilder: als schöne, emanzipierte, gebildete Frau* stand sie für alles, was Antisemit_innen von ganz links bis ganz rechts hassten. So auch in der Sowjetunion: Aufmüpfigen Frauen* kam man mit Gesetzen und Kampagnen Ende der 20er Jahre bei, zwanzig Jahre später war der Höhepunkt der blutrünstigen Jüd_innenverfolgung erreicht, als man eine angebliche „Ärzteverschwörung“ aufdeckte. Die Gründung des Staates Israel 1948 führte also noch im selben Jahr dazu, dass in der Sowjetunion Jüd_innen vernichtet wurden, die man beschuldigte, sich als Zionist_innen gegen die UdSSR verschworen zu haben. Schon hier galt: Geredet wurde vom Zionismus, gemeint war das Leben von Juden und Jüdinnen. Und das drei Jahre nach der Befreiung von Auschwitz! Die angebliche Gleichstellung der Frau* im Sozialismus – sie war eine Lüge wie die „Verbrüderung der Völker“.

Auch die radikale Linke ist kein Bollwerk für die Gleichberechtigung der Geschlechter – nicht die autoritäre, nicht die anti-autoritäre Linke. Sie muss erkämpft werden – von uns! Der Kampf gegen den Sexismus darf nicht auf den Kommunismus vertagt bleiben, beides kann nur zusammen erstritten werden. Lasst euch nicht erzählen, Frauen*kampf sei Klassenkampf. Die Männer der autoritären Linken sind an der Wahrung ihrer Privilegien interessiert, nicht an Geschlechtergerechtigkeit. Für sie bleiben Frauen* das große Andere, das sexuelle Gegenüber. Frauen*emanzipation ist nur außerhalb autoritärer Gruppen zu haben!

Autonome Feminist_innen und Qommunist_innen, Köln und Bonn, November 2014

Entmenschlichungsmechanismen

Ein Text zum Thema den wir gerne mit euch teilen möchten:

Ob zwecks subkultureller Profilierung in sozialen Netzwerken gepostet, in den Namen der Kampagnen gewisser kommunistischer Bündnisse erwähnt, oder als Rufe auf anarchistischen Demos: Bildliche Vergleiche von Polizist_innen mit Schweinebraten, Parolen gegen die „Bullenschweine“, Bezeichnung von Cops als „Bastards“, Texte gegen das „Schweinesystem“ oder ähnliche Phänomene. Nicht nur personalisierte und damit reaktionäre Kapitalismuskritik, sondern auch die Entmenschlichung kritisierter Personen und Institutionen sind in der linken Szene weit verbreitet.
Wenn Linke ihre berechtigte Wut auf die herrschenden Verhältnisse loswerden möchten, ist ihnen dabei oft nicht ganz so wichtig in welcher Form andere Lebewesen diskriminiert werden. Hauptsächlich, aber nicht nur, weiße, able-bodied linke Männer sind was ihren Wortschatz betrifft dann doch nicht so reflektiert und alternativ wie sie sich gerne darstellen. Von homophoben und ableistischen, sowie sexistischen Ausdrücken abgesehen – eine Auflistung sollte an dieser Stelle nicht notwendig sein – kommt es immer wieder zu Argumentationen à la „Das Verhalten von X ist nicht menschlich. X ist ein Schwein//Hund/beliebiges anderes Tier.“ Damit wird einerseits die Tatsache geleugnet, dass Menschen „schlechte“ Dinge tun können, andererseits nicht-menschlichen Tieren unterstellt, weniger Wert zu sein. Besonders die konstruierten Gegensätze von Kultur gegen Natur und Zivilisiert gegen Unzivilisiert werden hier offensichtlich. Die soziale Konstruktion des Anderen (auch ein lesenswerter Text) dient dazu ganz bequem Feindbilder zu malen. Kapitalismus, Cops und andere Scheusale zu dämonisieren und entmenschlichen trägt dazu bei, zu leugnen, dass komplett „gute“ Menschen eben auch nicht existieren. Wir alle in der linken Szene versuchen zwar (wenn an unsere Aufrichtigkeit zu glauben ist), Diskriminierung, Unterdrückung, Herrschaft zu bekämpfen und zu dekonstruieren, sind aber selbst auch von einer bürgerlichen, patriarchalen, rassistischen, kapitalistischen Sozialisation geprägt, die wir erst mal loswerden müssen. Bevor also die komplette Schuld an den miserablen Verhältnissen vermeintlichen Tieren in die Schuhe geschoben wird, sollten wir eine Menge Selbtreflexion betreiben und überlegen, in wie Fern jede_r von uns selbst Privilegien ausnutzt und was das für andere bedeutet. Es gibt eine Vielzahl kreativer Schimpfwörter. Warum müssen es immernoch die Selben sein, die im Kindergarten schon scheiße waren?
Zurück zur Entmenschlichung: Subjekte zu Objekten zu machen (erneut: Abwertung nicht-menschlicher Subjekte (= Tiere) durch die Selbstverständlichkeit ihres vermeintlichen Objektseins) erleichtert es ungemein, Gewalt gegen sie auszuüben. So konnte in der Kolonialzeit mit Sklav_innen gehandelt werden und so wurden auch jüdische Menschen im NS-Regime als „Untermenschen“ der industriellen Vernichtung ausgesetzt.
Wer einzelne Formen der Unterdrückung kritisiert, den strukturellen Prozess dahinter aber offensichtlich nicht verstanden hat, sondern selbst ausübt, sollte erstmal eine Runde stömungsübergreifend lesen, diskutieren und reflektieren. Praxis ohne Theorie ist wertlos. Gerade eine linke Szene, die sich selbst in avantgardistischer Manier als besser als der Rest der Gesellschaft, besser als die Anderen, darstellt hat verdammt nochmal die Pflicht, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen. Diese Szene hat mehr als ein Problem mit Speziesismus, mit Sexismus, mit Rassismus und wenn sie sich dies nicht eingestehen will, ist sie an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert.
Es ist keineswegs die Intention, Cops, den Kapitalismus oder unsolidarische Menschen im Allgemeinen in Schutz zu nehmen oder die linke Szene zu diskreditieren, sondern ein Appell an die Antifa e.V. ehrlich zu sich selbst zu sein.
Fast wäre an dieser Stelle das Wort „Heuchelei“ gefallen, welches aber ursprünglich vom Ducken und Kriechen als unterwürfig gesehener Hunde_Hündinnen abstammt. Nein, auch die Verfasser_in_nen sind nicht perfekt.